Wildhaltung in der Landwirtschaft

Die landwirtschaftliche Wildhaltung hat sich in  den letzten drei Jahrzehnten aus einem kleinen Nischenbereich heraus zu einem beachtlichen Betriebszweig entwickelt. Sie bietet sich besonders für Zu- und Nebenerwerbslandwirte zur Nutzung vorhandener Restgrünlandflächen an.
In den 70er Jahren sind in Bayern die ersten landwirtschaftlichen Wildgehege entstanden. Durch den permanenten Strukturwandel in der Landwirtschaft ist mit einer weiteren Ausdehnung der landwirtschaftlichen Wildhaltung zu rechnen.
Die Zunahme der Gehege erfolgt zwar nicht mehr so schnell wie in den früheren Jahren, es ist aber mit einer jährlichen Zuwachsrate von ca. zwei Prozent an Gehegen zu rechnen. Die eingezäunte Fläche steigt etwas stärker, da bestehende Gehege oftmals erweitert und neue Gehege i.d.R. größer geplant werden wie in den Anfangsjahren.

Die Ergebnisse der letzten Erhebung zeigen, dass Bayern in der landwirtschaftlichen Wildhaltung im Vergleich zu den anderen Bundesländern eine Spitzenstellung einnimmt.
Der Bundesverband für landwirtschaftliche Wildhaltung bezifferte aufgrund einer Befragung bei den Landesverbänden 1999 den Umfang der landwirtschaftlichen Wildhaltung in Deutschland auf rd. 5 800 Gehege mit ca. 112 000 Zuchttieren und etwa 14 500 ha Gehegefläche. Damit hält Bayern allein einen Anteil von 40 % des Gehegewildes.

Wer ein Gehege für Dam-, Rot-, Sika- oder Muffelwild errichten, erweitern oder betreiben will, muss dies nach dem Tierschutzgesetz und dem Bayerischen Naturschutzgesetz bei dem zuständigen Landratsamt (Kreisverwaltungsbehörde) anzeigen. Bei Gehegen von mehr als 10 ha Fläche ist zusätzlich eine jagdrechtliche Genehmigung des Landratsamtes erforderlich.

 

Weitere Informationen erhalten Sie z.B. vom

Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (Gehegewildrichtlinien, Faltblatt, Errichtung eines Wildgeheges, Hygienerichtlinien usw.)

                                                   [hier]

                    Zum Inserieren von Zucht- und Schlachttieren gibt

es die Hirschbörse

www.hirschboerse.de

 


 

[hier]    finden Sie Ihren zuständigen Landesverband der Wildhalter e.V.
 

Spurensuche bei Eindringen von Wildtieren

 


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