Rentier, Rentiere 
                                Haltung in der Landwirtschaft
 

 
Rentiere,
die aus Beständen der Samen (freie Wildbahn) kommen, haben bei falscher Behandlung eine sehr geringe Überlebenschance.
Die Tiere überstehen nach dem Wechsel oft die Futterumstellung nicht. Die Sterblichkeitsrate liegt sehr hoch.
Renfor (Kraftfutter) ist ein zuckerreiches und sehr geschackliches vegetarisches Vollfutter. Es enthält ballaststoffhaltige Rohware und gibt den Därmen den nötigen Schub zur Verdauung.
Die Tiere benötigen dieses spezielle und pelletiertes Futter unbedingt entweder als Vollnahrung oder man gibt  Heu, Grassilage und natürlich Gras von der Weide.
Rasche Futterumstellung  kann tödlich für die Tiere sein.
Mann sollte daran denken, dass diese Tiere sehr empfindlich
gegen Parasiten sind.
Feuchte Wiesen sind Brutstätten für Parasiten wie Leberegel und Dasselfliegen. Für die Moderhinke wie bei Schafen  sind die Renis ebenfalls empfänglich.

Der Zaun sollte mindestens 1,60 m bis 1,80 m hoch sein.
Es eignet sich auch der Wildzaun von der Wildgehegen.
Kaufen Sie ohne fachmännischen Rat keine Tiere aus dem Norden. Es sind hohe veterinärrechtliche Auflagen zu beachten. Der Transporteur braucht eine Langzeit-Transportgenehmigung.

Rentiere sind Herdentiere. Die Herden finden sich zu den jahreszeitlichen Wanderungen zusammen und können dann gebietsweise mehrere 100.000 Tiere umfassen; aus Alaska ist eine Herde mit 500.000 Tieren bekannt. Nach den Wanderungen lösen sich die großen Herden in kleinere Verbände zu zehn bis hundert Tieren auf. Diese Gruppen mit einer Hierarchie, die sich nach der Geweihgröße richtet, bestehen meistens entweder nur aus Männchen oder nur aus Weibchen. Gelegentlich wird die Hierarchie durch ritualisierte Kämpfe entschieden.

Im Volksglauben ziehen Rentiere den Schlitten von Santa Claus; er soll die Sprache dieser Tiere verstehen.

Rentiere sind nicht unbedingt scheu; im nördlichen Finnland oder Schweden laufen sie häufig auf den Landstraßen und verlassen sie auch nicht sofort, wenn ein Auto kommt. Man kann daher auf etwa ein bis zwei Meter an sie heranfahren, ohne dass die Tiere fliehen. Zu Fuß ist ein Abstand von weniger als fünf bis zehn Metern allerdings nur bei solchen Tieren möglich, die Menschen gewohnt sind.

Biber - Elch - Rentier: Kanuwandern in Värmland. Ein Reisetagebuch

Tiere in kalten Ländern. Der Eisbär - Das Rentier - Der Pinguin - Der Seehund - Der Polarhund - Der Polarfuchs

Mehr über die Rentiere erfahren Sie auch bei
Wild-Golz in Schenkenberg.

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