Mufflons, Muffelwild, Mufflon
im Wildgehege


 

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Sauen als Wechselwild: Tipps und Tricks aus erfolgreicher Praxis


Klasse:                     Säugetiere (Mammalia)
Ordnung:                 Paarhufer (Artiodactyla)

Unterordnung:        Wiederkäuer (Ruminantia)
Familie:                     Hornträger (Bovidae)
Unterfamilie:           Ziegenartige (Caprinae)
Gattung:                   Schafe (Ovis)
Art:                             Wildschaf (Ovis gmelini)

Unterart:
Mufflon (Ovis ammon musimon oder Ovis gmelini musimon)

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Mitte der siebziger Jahre hat sich die landwirtschaftliche Wildhaltung als Betriebszweig zur Nutzung von Grünlandflächen etabliert. Zum  überwiegenden Teil lag der Schwerpunkt bei Damwild.
Daneben erfreuen sich Rot-, Sika- und eben auch Muffelwild zunehmender Beliebtheit.
Muffelwild gehört wie die anderen genannten Arten zu den Wiederkäuern. Entsprechend muss auch die Fütterung gestaltet werden. Da unsere Hausschafrassen unter anderem aus dem Mufflon gezüchtet wurden, unterscheidet sich die Mufflonfütterung kaum von der der Hausschafe.
Die Fütterung im Winter besteht aus gutem Heu, Hafer, Kartoffeln, Mineralstoffen und einem Leckstein.. Damit füttern Sie bereits all das, was in einer ausgewogenen Ration enthalten sein soll.

Von der großen Zahl der Wildschafe spielt in den Wildgehegen nur das Mufflon eine größere Rolle. Das Muffelwild benötigt neben der überwiegenden Wiesenäsung für eine artgerechte Ernährung auch die Möglichkeit einer Busch- und Laubäsung. In entsprechend den Äsungsgewohnheiten gestalteten Gehegen müssen jedem adulten Tier 1.000 m² zur Verfügung stehen. Das im Rudel lebende Muffelwild ist in einer Mindestindividuenzahl von 5 adulten Tieren (1,4) zu halten.

Zur Haltung im Gehege sind  2 m hohe Zäune erforderlich und   Behandlungen, wie mindesten 2x jährlichen Klauenschnitt oder gezielte Wurmbehandlungen, erfordern Erfahrung und gute Nerven, um mit diesen Energiebündeln zurechtzukommen.
Aber schön anzusehen sind sie allemal.



Das Mufflon ist eine nicht-einheimische Tierart, die vom Menschen aus Kleinasien nach Europa eingeführt wurde. Da männliche Mufflons grosse Hörner tragen, sind sie ein beliebtes Jagdwild.

Das Gehörn ist bei den Weibchen nur sehr klein oder gar nicht ausgebildet. Bei den Widdern prägt es sich auf eine charakteristische Weise aus. Die auch als „Schnecken“ bezeichneten Hörner wachsen ein Leben lang in zunächst Kreis- bis hin zur Schneckenform. Insgesamt kann ein eingedrehtes Horn eine Länge von bis zu 80 cm erreichen.
 

 

 


 

 

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